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Interreg-Projekt CROSSBORDER RAIL - 29.03.2017

Zusammenarbeit zwischen Burgenland und Ungarn für den Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur!

Interreg-Projekt "CrossBorder Rail" bringt kürzere Fahrzeiten, mehr Verkehrssicherheit und attraktivere Bahnhöfe bzw. Haltestellen - Investitionen in der Höhe von rund 12,7 Millionen Euro. Außerdem werden in der österreichisch-ungarischen Grenzregion bis 2020 6 neue Straßenverbindungen hergestellt, die die Durchlässigkeit der Grenzen erhöhen werden.

In den vergangenen Jahren haben das Burgenland und Ungarn ihre Zusammenarbeit vor allem in Fragen der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur intensiviert. 2015 haben Landeshauptmann Hans Niessl und Ungarns Staatssekretär für Wirtschaftsdiplomatie Levente Magyar in Sopron ein grenzüberschreitendes Verkehrskonzept für die Region Westungarn - Burgenland präsentiert. Im Zeichen der guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit sowie dieses Konzepts steht auch das Interreg-Projekt "CrossBorder Rail", das Investitionen in der Höhe von insgesamt rund 12,7 Millionen Euro in die grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur bedeutet.

Landeshauptmann Hans Niessl und Staatssekretär Levente Magyar präsentieren das Projekt im Zuge einer Pressekonferenz am 29. März 2017 in Parndorf gemeinsam mit Vertretern der Raaberbahn und der Neusiedler Seebahn. Im Rahmen des Projektes werden entlang der grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecke Neusiedl/See - Pamhagen - Fertöszentmiklös Maßnahmen zur Fahrzeitverkürzung, zur Hebung der Verkehrssicherheit und zur Attraktivierung der Bahnhöfe und der Haltestellen umgesetzt. Außerdem wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Szentgotthárd - Jennersdorf untersucht.

Zur Koordinierung ihrer grenzüberschreitenden Infrastrukturentwicklungen haben das Burgenland und Ungarn vereinbart, dass sie im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Österreich-Ungarn in der ersten Jahreshälfte 2017 einen Antrag für die Herstellung von 6 neuen Straßenverbindungen vorlegen werden. Durch Straßenerneuerungen zwischen Szentpáterfa-Moschendorf, Kószeg-Rattersdorf, Zsira-Lutzmannsburg, Fertöräkos-Sopronpuszta-Sant Margarethen im Burgenland, Várbalog-Albertkázmärpuszta-Halbturm und Rajka-Deutsch Jahrndorf sollen die Entwicklungen der besseren Verbindung von grenznahen Siedlungen dienen. Im Fall eines erfolgreichen Antrags können die Bauarbeiten bereits in 2018 beginnen.

In den vergangenen Jahren hat sich eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Burgenland und Ungarn etabliert, die für beide Seiten Vorteile bringt und im Bereich der grenzüberschreitenden Entwicklungen auch als Beispiel für andere europäische Länder und Regionen dienen kann.

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