Unternehmen

Tätigkeitsbereich

Der Tätigkeitsbereich der NSB umfasst gemäß Gründungsurkunde die Aufgaben des Baues und Betriebes normalspurigen Eisenbahninfrastruktur. 
Das Unternehmensziel der Neusiedler Seebahn besteht in der Bereitstellung der Eisenbahninfrastruktur für die Abwicklung des Personen- und Güterverkehrs auf der Strecke zwischen den Bahnhöfen Neusiedl am See und der Staatsgrenze Pamhagen. Zu den Aufgaben der Neusiedler Seebahn zählen die Planung und Durchführung von Investitionen, Instandhaltungen und Erneuerungen, die für den sicheren Zustand der Strecke notwendig sind, sowie die periodische Überwachung der Infrastruktur.

Seit 2015 engagiert sich die Neusiedler Seebahn auch im Tourismus-Bereich. Nach der Beauftragung einer "Bahntouristik"-Studie konnte beispielsweise eine Kooperation mit der ÖBB Railtours und dem Nationalpark Neusiedlersee erwirkt werden.

Projekte

  • Umbau des Abschnittes Frauenkirchen - St. Andrä am Zicksee für eine Streckengeschwindigkeit von 120 km/h
  • Errichtung eines Mittelbahnsteiges in St. Andrä am Zicksee und Mönchhof-Halbturn
  • Elektrifizierung der gesamten Strecke von Neusiedl am See über Pamhagen bis Fertöszentmiklós - Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke im April 2004
  • Streckenumbau im Abschnitt Pamhagen - Wallern (2005) und Gols - Mönchhof-Halbturn (2008)
  • Errichtung von Randbahnsteigen an den Bahnhöfen Bad Neusiedl am See (2006), Gols (2007) und Weiden am See (2007)
  • Errichtung eines Fahrgastinformationssystems (2008)
  • Komplette Erneuerung des Oberbaues zwischen den Bahnhöfen Bad Neusiedl am See und Gols (2010-2011)
  • Komplette Erneuerung des Oberbaues zwischen den Bahnhöfen St. Andrä am Zicksee und Wallern (2011)
  • Bahnhofsumbauten Pamhagen, Wallern und Frauenkirchen (2012) - Gleisanlagen, Barrierefreiheit, Kabeltrassen, Gleisfeldbeleuchtung, Oberleitung-Anpassung
  • Fahrdienstleitung neu - Betriebsfernsteuerzentrale, modernes Stellwerkssystem (2013-2017)
  • Erneuerung des Streckenkabels (2013-2015)
  • Einbindung von bestehenden Eisenbahnkreuzungen in die neuen Stellwerke (2013-2016)
  • Erneuerung bzw. Umbau der sicherungstechnischen Außenanlagen (2013-2022)
  • Barrierefreiheit (2017)
  • Geschwindigkeitsprüfeinrichtung (2017)
  • Oberbausanierung zwischen Bahnhof Neusiedl am See und Bad Neusiedl am See (2017)
  • Digitale Sprechanlagen und Zugzielanzeigen, ARAMIS-Zugleitsystem (2018)
  • Fahrleitungstrennstellen (2018)
  • GSM-R Funknetz (2018)
  • Oberbausanierung auf der Strecke zwischen Frauenkirchen und Mönchhof (2018)
  • Oberleitungsfernsteuerung (2018)
  • Sanierung Bahnhof Pamhagen und Errichtung der Park & Ride-Anlage in Pamhagen (2018-2019)
  • Schotterbettreinigung in Pamhagen (2019)
  • Befehlsfernsprechanlage (2021-2022)
  • Gols Bahnhofsumbau mit neuer Ausweiche und Mittelbahnsteig (2021-2022)
  • Videoüberwachung und WLAN an allen Bahnhöfen (2021-2022)

Streckenkarte

Die knapp 49 km lange Strecke der Neusiedler Seebahn erstreckt sich von der Eigentumsgrenze der NSB zwischen den Bahnhöfen Neusiedl am See und Bad Neusiedl am See (Anschlussstelle an das Netz der ÖBB-Infrastruktur AG in Bahn-km 102,095) über Pamhagen bis Fertöszentmiklós in Ungarn (Anschlussstelle an das Netz der Raaberbahn AG in Bahn-km 53,436).

Der Streckenabschnitt zwischen Pamhagen Staatsgrenze bis Fertöszentmiklós wird von der in Sopron ansässigen Raaberbahn AG (GYSEV) verwaltet.

HU-Streckenabschnitt

Die Neusiedler Seebahn AG ist ein Verkehrsunternehmen mit Sitz in Sopron (Ödenburg), das in Ungarn mit aufrechter Eisenbahnkonzession den Streckenabschnitt Staatsgrenze Pamhagen - Fertöszentmiklós betreibt und Eigentümerin dieses Streckenabschnitts ist. Die Raaberbahn AG hält im Auftrag der NSB AG diesen Streckenabschnitt instand und betreibt den Verkehr.

Die NSB AG in ihrer jetzigen Struktur ist aus der grenzüberschreitenden Verschmelzung der Neusiedlerseebahn GmbH als übernehmende Gesellschaft mit der NSB Bahn Fertövideki Helyi Árdekó Vasót Korlátolt FelelősségTársaság (NSB Kft) als übertragende Gesellschaft hervorgegangen.

Nach der EU-weiten Ausschreibung wurde der Verkauf an die Raaberbahn AG am 1. Juli 2015 unterzeichnet. Der Streckenabschnitt zwischen Pamhagen Staatsgrenze bis Fertöszentmiklós wird von der in Sopron ansässigen Raaberbahn AG (GYSEV) verwaltet.